So leben eure Küchenkräuter länger

Mit ein paar einfachen Tricks bleiben eure Kräuter länger frisch und kanckig.

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6.8.2021

Gibt es etwas Schöneres als die eigenen Kräuter in der Küche? Frischer Schnittlauch, Basilikum und co. sehen nicht nur toll aus, sondern verfeinern auch so einige Gerichte. Doch oftmals lassen die Kräuter bereits nach einigen Tagen die Blätter hängen, vertrocknen und verlieren ihren Geschmack. Damit eure Kräuter länger knackig frisch bleiben, haben wir tolle Tricks für euch.


Küchenkräuter werden meist unter optimalen Bedingungen im Gewächshaus gezüchtet. Sobald sie dann in der eigenen Küche stehen, sind diese Bedingungen nicht mehr gegeben und sie gehen ein. 


Gießen


Richtiges Gießen ist das A und O bei Topfpflanzen. Zu wenig Wasser lässt diese vertrocknen, zu viel führt zur Schimmelbildung. Daher haben wir für euch eine einfache Regelung: täglich sollten Topfpflanzen mit 10 Prozent des Topfvolumens gegossen werden. Starkzehrer wie Schnittlauch freuen sich über bis zu 15 Prozent.

Einige Kräuter mögen es lieber, wenn man sie mehrmals täglich mit kleinen Rationen gießt. Am besten erkundigt ihr euch vorab, was das richtige Bewässerungsintervall für euer Kraut ist.


Umtopfen


Viele Setzlinge wurden bewusst eng gesetzt, sodass die Pflanzen üppiger aussehen. Dadurch kommt es jedoch zum Nährstoff- und Sauerstoffmangel und die Pflanzen haben eine kürzere Lebensdauer. Daher raten wir, die Kräuter nach dem Kauf umzutopfen, um ihnen mehr Platz und eine bessere Erde zu gewähren.

Aus einem Kräutertopf lassen sich so drei bis vier neue Pflänzchen gewinnen. Bei der Einpflanzung in neue Töpfe solltet ihr ein möglichst nährstoffreiches und torffreies Substrat verwenden. Um Staunässe von Vornherein zu vermeiden, hat es sich bewährt, etwas Sand unter die Erde zu mischen, sodass die Wasserdurchlässigkeit verbessert wird. 


Standort


Die meisten Küchenkräuter bevorzugen helle Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung, da diese die feinen Blätter schnell austrocknen lässt. Zugige oder kalte Standorte sollten vermieden werden.


Zurückschneiden


Wie bei den meisten Pflanzen steigert ein Zurückschneiden auch bei Küchenkräutern den Ernteertrag. Grund dafür ist, dass diese an den Schnittstellen erneut austreiben. Der optimale Zeitpunkt für einen Formschnitt ist dabei der Sommer, da die Kräuter hier ihre Wachstumsphase haben. 


Abernten


Damit ihr länger etwas von euren Kräutern habt, solltet ihr beim Abernten behutsam vorgehen. Lieber ganze Triebe oder Teile abschneiden, statt einzeln Blätter abzurupfen. Hierdurch können die Kräuter an den jeweiligen Stellen erneut austreiben. 


Beachtet ihr unsere Tipps, könnt ihr euch über eine lange Lebensdauer der Küchenkräuter erfreuen. Falls ihr mehr Kräuter aus eigener Anzucht haben wollt, könnt ihr die Kräuter auch im Beet oder auf dem Balkon anpflanzen. Welche sich hierfür besonders gut eignen, erfahrt ihr hier.


Kräuter im eigenen Garten

Clara
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