Vorsicht: diese Pflanzen führen zur Straftat

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Grundsätzlich verboten: 

Schlafmohn

Trügerisch mit seiner hübschen Blüte wurde der Schlafmohn zur Giftpflanze des Jahres 2021 gekürt. Daher ist der Anbau in Deutschland auch strengstens verboten. 

Schlafmohn hat viele Eigenschaften und wird unter anderem als Lebensmittel, Schmerz- aber auch Rauschmittel verwendet. 

Schlafmohn besitzt Milchsaft in seinen Samenkapseln, welche Alkaloide enthalten. Aus diesen kann Morphium und Rauschgift gewonnen werden, was stark abhängig machen kann. Daher hat das Betäubungsmittelgesetz den Besitz von Schlafmohn-Pflanzen in Deutschland verboten. 

Ein Anbau ist nur mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle erlaubt. 

Um keine Schwierigkeiten zu bekommen, aber nicht auf die schöne Optik des Mohns verzichten wollt, raten wir euch zum Anbau von Klatsch- oder Islandmohn. 


Hanf

Hanf zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde. Aus den Pflanzenteilen werden Seile, Speiseöl, ätherische Öle aber auch Haschisch und Marihuana hergestellt. 

Die einjährig krautige Pflanze können bis zu 5 Meter hochwachsen. 

Ähnlich wie Schlafmohn, hat auch Hanf eine betäubende und berauschende Wirkung und zählt daher zu den verbotenen Pflanzen in Deutschland. 


Hexensalbei

Salvia Divinorum ist eine Unterart des beliebten Küchenkrauts. Jedoch enthält diese Art Pflanzensaft mit halluzinogener Wirkung. Daher hat das Betäubungsmittelgesetz den Anbau des Zaubersalbeis verboten.  


Kokastrauch

Der immergrüne, bis zu 2.5 Meter hohe Strauch kann durchaus als Zierpflanze mit seiner rötlichen Rinde, gelblichen Blüten und roten Früchten Aufsehen erregen. Doch viel mehr ist die Pflanze durch ihre Inhaltsstoffe bekannt.

Die Blätter des Strauches enthalten Alkaloide und Kokain. In getrockneter Form werden sie gern als Genussmittel, Nahrungsergänzungsmittel, aber auch zu medizinischen Zwecken genutzt. Der Kokastrauch fällt unter die Kategorie der Betäubungsmittel. Daher ist ein Umgang ohne Erlaubnis strafbar. 


Im Kleingarten verboten:

Besitzt ihr einen Kleingarten, gibt das Gesetz bestimmte Regeln vor. Nicht pflanzen dürft ihr große Laubbäume wie Erlen, Eichen, Birken, Buchen und Mammutbäume. Auch Nadelbäume wir Kiefern, Zeder, tannen, Wachholder und Scheinzypresse sind im Kleingarten tabu. Auch verbietet das Gesetz Deck- und Blütensträucher wir Zierkirsche, Hartriegel und der giftige Goldregen.

Generell dürfen Gehölze in Kleingärten eine maximale Höhe von drei Metern nicht überschreiten. Lediglich Obstbäume, welche bis zu vier Meter hochwachsen, sind erlaubt. 


Mit dem Anbau von Pflanzen, die als Wirte für Krankheitserreger gelten, wie Feuerdorn, Korkenzieherweide, Mandelbäumchen, Felsenbirne und Zwergmispel, macht ihr euch in Deutschland ebenfalls strafbar.  


Plant ihr eine neue Bepflanzung eures Gartens, solltet ihr euch unbedingt fachmännisch beraten lassen, welche Pflanzen für euren Garten in Frage kommen und wie ihr diese pflegt. So könnt ihr sicher sein, dass ihr bedenkenlos gärtnern könnt und euch keine Strafen oder Schlimmeres erwarten.