Tipps für einen hundefreundlichen Garten

Ein Garten kann das Paradies für Hunde sein. Wir sagen euch, was ihr machen müsst, damit sie sich auch wirklich wohl fühlen.

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4.29.2021

Im eigenen Garten können Hunde hemmungslos toben, spielen oder buddeln. Ihr solltet jedoch einige Tipps beachten, um Sicherheit für Hund und Halter zu garantieren.


Die Verabschiedung vom "Englischen Rasen" 

Abhängig von der Rasse gibt es Hunde, die gerne im Rasen buddeln. Ein strapazierfähiger Rasen ist daher empfehlenswert. Schnell ist sonst dann der Frust des Gartenbesitzers groß, wenn aus dem gepflegten Grün ein Hundespielplatz wird.

Ein Schnauzer braucht zum Beispiel, obwohl er die Möglichkeit hat, überhaupt nicht viel Gelände. Er will einfach sein Reich bewachen und verteidigen. Das ist für ihn eine sehr sinnvolle Beschäftigung. Er kann stundenlang auf dem Rasen liegen und warten ob ein Fremder sich in sein Reich traut. 

Was der perfekte Hunderasen alles enthalten sollte, sagen wir euch hier: Der perfekte Hunderasen.


Nutzen des Rasens überdenken 

Zuerst einmal muss je nach Gartengröße entschieden werden, ob ein Teil davon noch als Gemüsebeet genutzt werden soll,  oder ob er ausschließlich ein Rasen zum spielen sein soll.

 

Weg mit den Gartengeräten

Eventuell müsst ihr um- oder aufräumen. Gartengeräte können für Hunde gefährlich werden. Sägen, Harken, Rechen und Gartengeräte mit Elektroleitungen sind kein Hundespielzeug, so wie das ja auch für Kinder gilt.

 

Hunde lieben Abkühlung und haben Durst

Schön, wenn ihr einen Pool oder Teich im Garten habt. Jedoch solltet ihr folgendes beachten: Teich oder Pool mit steilen Rändern sind für Hunde jeden Alters eine Gefahr - hier heißt es abschrägen. Denn sei es nun im Sommer oder Winter, sei es zum Fische fangen und spielen oder zur Abkühlung, der Hund könnte ertrinken, selbst wenn er ansonsten gerne mal schwimmt.

Der Teich sollte unbedingt einen Rand bekommen, der es dem Hund ermöglicht, wieder hinaus zu klettern, falls er beim Spielen oder aus Neugierde hineinfallen oder im Sommer eine Abkühlung sucht.

Natürlich macht bei den immer heißer werdenden Sommermonaten auch dem Hund ein Pool zum Abkühlen sehr viel Spaß. Doch wie beim Teich besteht auch hier die Gefahr, dass der Hund das auch alleine versucht. Ein unbeaufsichtigter Moment und er ist im Wasser. Leider hat er keine Chance wieder von alleine herauszukommen.

Also auch hier darauf achten, dass Hunde, sollten sie zur Abkühlung frech ins Wasser springen, alleine auch wieder aus dem Pool klettern können. Es ist gut und wichtig beim Spielen diese Stellen auch immer zu benutzen, damit Hunde im Ernstfall gut alleine aus dem Teich oder Pool finden.

Ihr solltet euch besser nicht darauf verlassen, dass der Hund im Sommer seinen Durst am Teich löscht, sondern ihm an einem schattigen Platz eine Schüssel mit frischem Trinkwasser aufstellen.

Hunde brauchen aber natürlich nicht nur im Garten viel Wasser. Gerade im Sommer sind Autos für Hunde sehr gefährlich, weil sich hier schnell Hitze staut. Mehr dazu findet ihr hier: Hunde bei Sommerhitze.

Pool und Teich im Winter

Aber: Auch im Winter ist es wichtig, den Teich oder Pool zu sichern. Jetzt besteht die Gefahr, dass Hunde bei Frost auf das Eis gehen. Bei zu dünnem Eis sind schon viele Hunde eingebrochen und in ihrem eigenen Garten jämmerlich ertrunken.

Wenn der Pool geputzt wird und leer ist sollte daran gedacht werden, dass der Hund für gewöhnlich ja gerne ins Wasser springt und das könnte beim leeren Pool lebensgefährlich sein.

 

Der Garten für den Hund braucht eine Umzäunung

Hunde sind öfter auch mal allein im Garten. Da muss natürlich ein ausbruchsicherer Zaun her. Je nach Rasse können manche Hunde recht hoch springen und andere buddeln sich unter Zäunen gerne auch mal durch. Also ist es wichtig auf eine sichere Umzäunung zu achten.

Der Zaun sollte gut mit dem Boden verbunden sein und je nach Größe des Hundes nicht zum drüber springen einladen. Zudem muss der Zaun dicht genug sein und ohne Lücken durch die Hunde neugierig ihren Kopf durchstrecken können. Leicht greifen auch mal Menschen, vor allem Kinder durch und es ist immer möglich, dass dies dem Hund nicht so gut gefällt und er mal zuschnappt.

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Kann man das Reich des Hundes mit einer Hecke sichern?

Zusätzlich zum Zaun ist ein Sichtschutz immer gut. Den Hunden gefällt es ja meistens auf alles zu achten, was sich ihrem Reich nähert und gerade bei wachsamen Hunden, die gerne alles anbellen, was sich in ihre Richtung bewegt, kann ein Sichtschutz gut sein.

 

Tipps zur Heckenbepflanzung

 

Mit dem Pflanzen einer Hecke solltet ihr schon etwas vorsichtig sein. Zum einen können sich Hunde an Dornen verletzen und zum anderen sind viele Pflanzen für Hunde giftig. Gerade Dornen sind leider sehr gefährlich, denn schnell befindet sich eine Dorne in der Pfote. Genauso übel kann sowas für Hunde auch mit Kakteendornen enden.

Welpen, aber auch ältere Hunde, schnuppern neugierig am Grün und verletzen sich schnell böse an den Stacheln mit der Schnauze, womöglich sogar an den Augen.

 

Welche Pflanzen sind für Hunde gefährlich?

Zu den gefährlichsten Pflanzen für Hunde gehören Berberitzen, Brombeeren, Feuerdorn, Rosen – davon besonders Wildrosen – Weißdorn und Sauerdorn. Sie sind die bekanntesten, die man im hundefreundlichen Garten nicht anpflanzen sollte.

Aber auch Buchsbaum, Efeu, Rhododendron, Fingerhut, Herbstzeitlose, Ginster, Maiglöckchen, Narzissen und Wolfsmilch sind Pflanzen die im hundefreundlichen Garten nichts zu suchen haben. Sie haben zwar keine Dornen sind aber giftig.

Besitzt ihr bereits einen angelegten Garten, oder kauft einen bereits angelegten Garten für den Hund, ist es wichtig zuerst alle Pflanzen genau anzusehen.

Mehr Informationen dazu findet ihr hier: Gefährliche Pflanzen für Hunde.

 

Der Garten als das Hundeklo?

Natürlich sollte der Welpe schon lernen, dass nicht der GANZE Garten seine Toilette sein wird. Deshalb sollte er von Anfang an beigebracht bekommen, an welcher Stelle er sein Geschäft hinmachen darf und wo nicht.

Es gibt im Leben leider immer wieder Situationen, bei denen es nicht möglich ist, die übliche Gassirunde zu drehen. Dann ist es von Vorteil, auch im Sinne des Hundes, wenn er einen Teil des Rasens benutzen darf. Ein Sandbeet anzulegen lohnt sich. Außerdem solltet ihr dem Hund beibringen, wo er seine Geschäfte verrichten darf. Den Sand solltet ihr natürlich regelmäßig austauschen.


Darf ich Pflanzen düngen?

Giftige Pflanzenschutzmittel solltet ihr überhaupt nicht verwenden. Muss jedoch Dünger verwendet werden, dann müsst ihr die Zutatenliste genau studieren. Auch wenn zuerst ein Stoff harmlos erscheint, müsst ihr trotzdem immer gut nachlesen und recherchieren, inwieweit er eine Gefahr darstellt. Die Reste müsst ihr ebenfalls immer sehr gut aufräumen und sie an einem für Hunde unerreichbaren Platz stellen.

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Das optimale Hundebett

Unsere vierbeinigen Freunde liegen besonders viel und besonders gerne. Natürlich ist es auch für sie am angenehmsten, wenn sie eine schöne und angenehme Unterlage haben. Dadurch können sie erholsamer schlafen und legen sich außerdem lieber an die gleiche Stelle. Das kann im Garten sein oder in der Wohnung.

Mehr dazu erfahrt ihr hier: Das optimale Hundebett.


Wie sinnvoll ist keimfrei putzen mit Hund?

Das Haus kann man keimfrei halten, den Garten nicht. Wenn der Hund nun den ganzen Tag im Garten herumtollt, wie sinnvoll ist es dann, die Wohnung keimfrei zu putzen? Mehr dazu erfahrt ihr hier: Keimfrei putzen mit Hund.

Mariel
Artikel von Mariel

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