Phlox - Die Flamme in Garten

Die Flammenblume, auch Phlox genannt, kann jeden Garten aufhübschen, wenn man weiß, wie man sich um sie kümmern muss.

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8.6.2021

Der Phlox oder die Phloxe auch Flammenblumen genannt. Woher kommt das eigentlich? Die distinkt rosane Blüte sieht ja nicht wirklich nach Feuer aus. Das gilt allerdings eher für die Flammenblumen, die wir heute nutzen. Schon der griechische Name, von dem Phlox stammt, bedeutet Flamme. Das geht mehr auf die Intensität der Farbe zurück als auf die Farbe selbst.

Die Phloxe, die wir heute anbauen, kommen größtenteils aus Nordamerika, doch auch in Asien kommt er natürlich vor. Die eindrucksvollen pinken und rosanen Blüten betören nicht nur durch ihre Farben, sondern auch mit ihrem intensiven Duft seit dem 18. Jhd. die Gärtner in Europa. Mittlerweile gibt es Züchtungen mit weißen, violetten, blauen oder bunt gemischten Blüten. Darüber hinaus ist der Phlox auch ein gefragter Anziehungspunkt für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

Somit lohnt es sich in der Nähe von Phlox ein Bienenhotel aufzuhängen oder aufzustellen, um den vom Aussterben bedrohten Wildbienen einen Platz zum Wohnen anzubieten.

Da die meisten Phlox-Arten in Flusstälern wachsen, ist auch ohne vorherige Kenntnisse klar, dass der Phlox es feucht mag. Bis auf wenige Ausnahmen mögen die meisten Phlox-Unterarten einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen feuchten nährstoffreichen Boden.

Tipp: Die Erde mit Rindenkompost abdecken, so bleibt sie schön feucht. Überhaupt ist es für Phlox von Vorteil, wenn er des Öfteren mit Kompost gefüttert wird. Das fördert seine Blühkraft.

Die wohl bekannteste Art der Pflanze ist die Hohe Flammenblume. Diese kann bis zu über einem Meter hoch werden und blüht den ganzen Sommer von Juni bis September, wenn man ihn im Frühjahr einpflanzt. Auch für den Kübel ist diese tolle Pflanze geeignet. Wie die meisten anderen Unterarten wünscht auch sie sich einen sonnigen, nicht zu trockenen Platz in ihrem Kübel.

Da wir schon bei Unterarten sind: Da unsere Sommer immer trockener werden ist der Großblättrige Phlox eine gute Alternative zum üblichen. Er kann noch höher wachsen als die Hohe Flammenblume, wenn ihm sein Standort gefällt und seine großen Blätter nehmen viel Sonnenlicht auf und können gut Feuchtigkeit speichern. Der Großblättrige Phlox hat daher den Vorteil, dass er etwas Trockenheit ganz gut verträgt.

Zuletzt stellen wir noch den Teppichphlox vor. Bei diesem handelt es sich um eine tolle Pflanze, wenn man einen eher deckend wachsenden Phlox will. Schon der Name demonstriert, dass er flach und breit wie ein Teppich wächst. Er eignet sich daher gut für Steingärten in denen er an sonnigen und trockenen Stellen von April bis Juni blüht. Er gehört daher auch noch eher zu den Frühblühern. Seine nadelförmigen dichten Blätter, die auch im Winter grün bleiben, sind ganzjährig eine Bereicherung.

Er wirkt auch sehr hübsch als Unterpflanzung und in Kübeln und Töpfen mit seiner geringen Höhe von maximal 30 Zentimetern.

Sandra
Artikel von Sandra

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