Natürliche Dünger aus Küchenabfällen

Mit unseren Tipps könnt ihr auf chemische Dünger komplett verzichten und so eurem Geldbeutel, Pflanzen und Nützlingen im Garten eine Freude bereiten. 

News

5.14.2021

Die meisten Gemüse- und Obstpflanzen benötigen neben Sonne, Luft und Wasser auch eine Menge an Nährstoffen, welche in Form von Dünger zugeführt werden können. Viele Küchenabfälle eignen sich hervorragend als biologischer Dünger. Die meisten dieser sollten vor dem Gebrauch getrocknet und zerkleinert und in die Erde eingearbeitet werden. So können die Pflanzen die Nährstoffe aufspalten und es kommt zu keiner Schimmelbildung. Wir haben für euch die besten Düngemittel aus Küchenabfällen zusammengestellt.


Teewasser

Tee enthält den Wirkstoff Tein, welcher eine desinfizierende Wirkung auf Pflanzen und abschreckende Wirkung auf Schädlinge hat. Gebrauchte Teebeutel können einfach in die Gießkanne gegeben und dort etwas ziehen gelassen werden. Kübel-, Freiland- und Zimmerpflanzen profitieren von der Teewasser-Dünger Methode. Topfpflanzen sollten jedoch mit maximal einer halben Tasse Teewasser gegossen werden, da es leicht zu einer Übersäuerung des Bodens kommen kann. 

Kaffeesatz

Kaffeesatz versorgt eure Pflanzen mit einer Menge an wichtigen Nährstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Stickstoff. Zudem hält er Schädlinge wie Schnecken fern und zieht Regenwürmer an, welche für die Auflockerung des Bodens zuständig sind. Da Kaffeesatz leicht bodenversauernd ist, eignet er sich besonders für Rhododendron, Blaubeeren oder Hortensien. 

Da der Kaffeesatz noch eine Menge Koffein enthält, sollte dieser immer im 1:1 Verhältnis mit Wasser gemischt und nicht mehr als einmal pro Woche als Dünger angewendet werden. Mehr als eine halbe Tasse Kaffeewasser pro Woche kann leicht zu einer Übersäuerung führen und das Wachstum der Pflanzen beeinträchtigen. 

Kartoffelwasser

Ungesalzenes, abgekühltes Kartoffelwasser eignet sich hervorragend als Düngemittel für Topf- und Gartenpflanzen. Das Wasser enthält eine Menge Vitamine sowie Kalium, welches sich positiv auf die Pflanzen auswirkt. 

Magermilch

Die in der Milch enthaltenen Aminosäuren stärken Pflanzen gegen Pilzkrankheiten. Das Milch-Wassergemisch sollte im Verhältnis von einem Teil Milch auf acht Teile Wasser direkt auf den Wurzelballen gegossen werden. Pflanzenblätter sollten nicht begossen werden, da sich sonst Milchflecken bilden. 

Eierschalen

Vor allem für Beetpflanzen, Bohnen und Erbsen sind Eierschalen wertvolle Energielieferanten, da sie eine Menge Kalzium enthalten. Vor der Nutzung sollte darauf geachtet werden, dass die Schalen keine Eierreste mehr enthalten, da diese Ungeziefer anlocken können. 

Die Eierschalen sollten so klein wie möglich sein, da die Pflanzen die Nährstoffe so leichter aufnehmen können. Die Schalen sollten in die obere Erdschicht eingearbeitet oder ins Gießwasser gegeben werden. 

Bananenschalen

Bananenschalen enthalten eine Menge Kalium. Für die Herstellung eines Düngemittels müssen die Schalen zerkleinert und getrocknet werden. Anschließend können diese in die Erde rund um die Pflanze eingearbeitet werden. 

Auch als Gießwasser können Bananenschalen als Nährstoffquelle genutzt werden. Hierfür die Bananenschnitze im Wasser mehrere Stunden ziehen lassen und anschließend als Gießwasser verwenden. 

Zwiebelschalen

Abgekühlter Tee aus Zwiebelschalen eignet sich als guter Dünger und hält gleichzeitig Schnecken und anderes Ungeziefer von euren Pflanzen fern.

Rhabarberblätter

Aus Rhabarberblättern lässt sich ein wunderbarer, kaliumhaltiger Sud herstellen. Dieser macht Pflanzen widerstandsfähiger und unterstützt den Blattaustrieb. Für den Sud werden die Blätter kleingeschnitten, mit kaltem Wasser abgegossen und anschließend wie ein Tee im Wasser ziehen gelassen. 

Mineralwasser

Abgestandenes Mineralwasser enthält eine Menge Mineralstoffe, über welches sich die Pflanzen freuen. Vor dem Gießen sollte die Kohlensäure jedoch durch Schütteln vertrieben werden.


Viele organische Abfälle aus der Küche könnt ihr als idealen und natürlichen Dünger für eure Garten-, Balkon- oder Zimmerpflanzen nutzen. Auf diese Art spart ihr Geld, Müll und die Verwendung von Chemikalien. 

Clara
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