Holztreppenstufen richtig pflegen

Seine Treppen als Selbstverständlich anzusehen kann über die Zeit hinweg zu Verschleiß führen. Wir klären über die richtige Pflege auf!

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8.16.2021

Treppen aus Holz sind weit mehr als nur eine nötige Verbindung zwischen zwei oder mehr Stockwerken. Es ist auf lange Sicht weiser, sie als Möbelstücke zu betrachten und sie dementsprechend zu pflegen. Wer darauf achtet, dass das teure Parkett nicht zerkratzt, sollte seiner hölzernen Treppe mindestens ebenso viel Respekt entgegen bringen.

Treppen sind zudem auch durch das ständige Auf- und Abgehen, womöglich mit Absätzen, Dreck an den Schuhen, Steinchen an den Sohlen uund ähnlichem hohen Belastungen ausgesetzt. Ein Paar Kratzer lassen sich kaum vermeiden.

Zum Glück ist Holz sehr robust und pflegeleicht und deshalb seit Jahrhunderten als Material für Treppenstufen sehr beliebt im Einsatz. Denkt nur an die knarrenden Treppenstufen in alten Kirchen oder Schlössern.

Gerade geölte Holzsstufen lassen die tolle Haptik und die besondere Optik des natürlichen Werkstoffes Holz zur Geltung kommten.

Leider haben sie aber auch eine weiche, offenporige Oberfläche und sind nicht so wiederstandfähig wie mit Lack behandelte Treppenstufen. Um zu den Kirchen und Schlössern zurückzukehren, es gibt einen Grund, warum durch eine Stufe zu brechen in Horrorgeschichten so ein beliebtes Element ist.

Gerade feiner Schmutz wie Sand aus dem Sandkasten sollte tunlichst vermieden werden. Also unbedingt den Kindern und übrigens auch Hunden beibringen nicht direkt vom Spielplatz die Treppe hochzurennen. Erst Schuhe abputzen oder ausziehen und Pfoten abschütteln. Auch Hundepfoten bzw. Krallen sind mit Vorsicht zu gebrauchen was Holztreppenstufen betrifft.

Am besten ist ein metallenes Gitter vor der Tür, an dem sich Steine und sonstiger Schmutz gut abstreichen lassen, doch auch ein klassischerer Vorleger macht sich gut. Die Anschaffung einer Fußmatte lohnt sich auf jeden Fall und die Auswahl ist alles andere als klein.

Ab und zu ist auch saugen sinnvoll und mit einem nebelfeuchten Tuch zu wischen. Wischen natürlich nach kehren oder saugen.

Aber Achtung: Bitte dazu keine Scheuermittel oder Microfasertücher verwenden! Dadurch entstehen nämlich klitzekleine Kratzer. Auch zu viel Wasser kann problematisch werden, da Holz sonst beizeiten aufquillen kann, was die Passform der Bretter verschlechtert.

Sollte mal was Größeres passieren gibt es zum Glück spezielle Hartwachs-Reparatursticks in vielen assenden Farben um die Stelle wieder schön zu bekommen.

Julian
Artikel von Julian

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