Die häufigsten Fehler beim Pflanzen von Zwiebelblumen 

Damit eure Pflanzen richtig wachsen, zeigen wir euch, wie ihr typische Fehler beim Pflanzen vermeidet.

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6.8.2021

Zwiebelblumen gedeihen fast von alleine, sind sehr pflegeleicht und können über viele Jahre Freude bereiten. Sowohl als dekorative Bepflanzung in Töpfen und Kübeln als auch Gartenpflanzen im Beet sind sie sehr beliebt. Dennoch gilt es, typische Pflanzfehler zu vermeiden, damit eure Zwiebelblumen richtig wachsen. Wir stellen euch die häufigsten Fehler vor und wie ihr diese vermeiden könnt. 


Pflanzzeit


Bei der Pflanzzeit muss unterschieden werden, ob es sich um Frühjahrs- oder Sommerblüher handelt. Frühjahrsblüher, wie Narzissen oder Tulpen, werden im Herbst des Vorjahres gepflanzt, da diese eine Frostperiode benötigen, um auszutreiben. Vorteil der Frühjahrsblüher ist, dass diese immer in der Erde belassen werden können. 


Standort


Die meisten Zwiebelblumen sind recht anspruchslos und unempfindlich, was den Standort angeht. Vorteil der verschiedenen Blumenzwiebeln ist, dass für jeden Standort die richtige Sorte gefunden werden kann. Narzissen können in den Rasen gepflanzt werden, Tulpen mögen eher nährstoffreiche Böden. Krokusse bevorzugen sonnige, Traubenhyazinthen und Schattenglöckchen eher schattige Beete.


Pflanztiefe


Für die Pflanztiefe gilt: Je größer die Zwiebel, umso tiefer die Pflanzung. Kleinere Zwiebelpflanzen, wie Anemonen oder Krokus müssen nur etwa fünf Zentimeter tief gepflanzt werden. Größere Exemplare sollten mindestens 20 Zentimeter tief eingesetzt werden. 

Um vor Fressfeinden geschützt zu sein, sollte über Pflanzkörbe nachgedacht werden.


Gruppierung


Damit sich die Pflanzen gut entwickeln können, sollte der individuelle Pflanzenabstand eingehalten werden. Zwischen großen Zwiebeln sollten etwa acht Zentimeter, zwischen kleineren etwa zwei bis fünf Zentimeter eingehalten werden. Auch die Anzahl der Zwiebeln ist entscheidend: je kleiner die Blüte, desto größer sollte die Pflanzengruppe sein. Wir empfehlen mindestens 20 bis 30 Stück, sodass es zu einer flächigen Farbwirkung kommt. 

Tulpen und Narzissen sollten in Fünfer- oder Zehnergrüppchen gepflanzt werden, um optisch Eindruck zu machen. 


Staunässe vermeiden


Vor allem die Frühjahrsblüher sind sehr unkompliziert, was das Gießen angeht. Lediglich in langen Trockenphasen sollte nachgeholfen werden. Sommerblüher, wie Gladiolen oder Begonien, sollten regelmäßig gegossen werden. 

Eines haben die beiden Sorten jedoch gemeinsam: Staunässe können sie nicht vertragen. Um ein Faulen oder Absterben zu vermeiden, sollte daher mit einer Drainageschicht aus Sand oder Kies gearbeitet werden. 


Blätter entfernen


Sollen die Blumenzwiebeln mehrere Jahre blühen, brauchen sie ihr Laub. Mit den grünen Blättern können die Zwiebeln Kraft für die nächste Blüte tanken. Entfernt werden sollten die Blätter daher erst, wenn sie welk sind und sich ohne Mühe abzupfen lassen. 


Überwinterung


Winterharte Blumenzwiebeln können in der Erde bleiben. Kübelpflanzen sollten an einen geschützten Standort gebracht werden. Nicht winterharte Sorten sollten spätestens im Spätherbst aus der Erde genommen werden und an einem kühlen, aber frostfreien Ort im Haus oder Keller überwintert. 


Zwiebelblumen bereiten viel Freude. Da es sie in den unterschiedlichsten Arten gibt, findet jeder Gartenfreund sein geeignetes Exemplar.

Clara
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