Außenküche: das müsst ihr beachten

Eine Außenküche bietet im Sommer die Möglichkeit eure Kochkünste im Garten auf Hochtouren laufen zu lassen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

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1.1.2021

Was gibt es schöneres, als im Garten den Grill anzuwerfen und in großer Runde zu grillen? Draußen auch noch zu kochen! Und zwar mit einer Außenküche! Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten. Für Outdoorküchen gibt es ein paar mehr Regeln und Gesetze, als für Grills und natürlich ist der Preis auch etwas höher. Aber Outdoor zu kochen macht einfach viel mehr Spaß und ihr habt viel mehr Möglichkeiten, als mit einem einfachen Grill. Und das beste ist: mit einer Aussenküche könnt ihr auch grillen!

Vorteile der Außenküche

Eins ist klar: Wenn die Küche im Garten steht, spart ihr euch die langen Wege von der Wohnung in den Garten. Während dem Transport wird das Essen nicht kalt und ihr müsst eure Gäste draußen nie alleine lassen.

Mit einer Outdoorküche könnt ihr ganz spontan entscheiden, was ihr im Garten kochen oder grillen wollt. Denn alle anständigen Außenküchen können alles, was in die Indoor Küchen auch können. Zur Ausstattung der Outdoorküchen zählen in der Regel mindestens eine Kochstelle und natürlich ein Grill. Das Tolle bei Outdoorküchen: ihr müsst nicht allein in der Küche stehen, sondern könnt euch entspannt mit euren Gästen unterhalten.

Ein weiterer Vorteil: Die Aussenküche müsst ihr nicht lüften. Sie ist ja schon an der Luft. Dafür bleibt die Wohnung frei von Fett- oder Bratendämpfen. Da stellt sich fast die Frage, warum man überhaupt noch eine Indoor Küche hat...

Ausstattung von Außenküchen

Eine Outdoorküche hat in der Regel die gleiche Ausstattung wie eine normale Einbauküche. Neben mehreren Gas-Brennstellen verfügt eine gut ausgestattete Außenküche auch über einen Grill. Manche Außenküchen haben sogar einen Einsatz für Woks. Einige Outdoorküchen bieten darüber hinaus Halterungen für Spieße. Für den Anfang sollte eine einfache Außenküche mit Gasgrill völlig ausreichen. Achtet einfach darauf, dass die Aussenküche modular aufgebaut ist, dann könnt ihr sie später immer noch erweitern. Mit den Modulen steigt am Ende natürlich auch der Preis.

Eine gute Outdoorküche verfügt natürlich nicht nur über Grills, sondern auch über ausreichend Arbeitsfläche. Vor allem braucht ihr in der Aussenküche Stauraum für alle möglichen Kochutensilien, denn ihr werdet vermutlich nicht alle Topfe und Pfannen doppelt kaufen, sondern sie von der Indoorküche zur Outdoorküche bringen.
Am besten ist es, wenn eure Outdoorküche ein Spülbecken und einen Wasserhahn hat. Das geht in der Regel recht einfach, indem ihr den Gartenschlauch an die Spüle anschließt. In unseren Breiten wird auch hier Trinkwasser verwendet und beim Kochen wird das Wasser ja zusätzlich noch abgekocht. So könnt ihr in der Outdoorküche das im eigenen Garten gezogene Gemüse putzen und die Küche im Haus bleibt sauber.

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Wenn der Preis keine Rolle spielt und ihr Outdoor richtig loslegen wollt, dann legt ihr euch eine Outdoorküche zu, die die Möglichkeit bietet, elektrische Geräte zu integrieren. Damit seid ihr nicht mehr auf einen Gasgrill angewiesen, sondern könnt sogar richtige Öfen, Induktionsherde oder Kühlschränke einbauen. Im Vergleich zum einfachen Grill ist diese Aussenküche aber natürlich deutlich teurer. Aber generell müsst ihr bei guten Outdoorküchen mit schnell mal mehreren Tausend Euro rechnen. Wenn ihr also nur hin und wieder mal draußen kochen wollt, ist die Frage, ob ihr nicht doch beim einfachen Grill bleiben wollt.

Die nötigen Anschlüsse für die Außenküche

Wenn ihr euch die Küche an die Hauswand stellt, sind die Anschlüsse für Wasser, Strom und Gas schnell installiert. Marke Eigenbau geht hier aber nicht. Die Form der Anschlüsse unterliegt klaren gesetzlichen Bestimmungen. Speziell die Leitung für den Gasgrill muss genehmigt werden.
Steht die Küche mitten im Garten geht das natürlich nicht. Das Gas für den Grill kommt dann aus einer Flasche, das Wasser aus dem Gartenschlauch und der Strom aus dem Verlängerungskabel. Unser Tipp: Outdoor immer wasser- und wetterfeste Außenkabel und -steckdosen verwenden. Sonst gibt es nicht nur schnell Schäden, sondern auch Verletzte.

Der richtige Outdoor Schutz

Wenn die Küche das ganze Jahr über draußen stehen soll, müsst ihr sie natürlich gut schützen. Bei festen Anschlüssen unbedingt das Wasser abstellen und Nässe auf den Möbeln abtrocknen. Dann die Küche sorgfältig abdecken.

Der ideale Standort für die Außenküche

Bei Grills ist der Standort ziemlich egal. Bei einer Küche solltet ihr bedachter vorgehen. Eine Terrasse nahe der Hauswand ist ideal. Kurze Laufwege, ihr könnt Markisen anbringen und Anschlüsse sind auch schnell gelegt. Wenn die Fassade mit einem Wärmeverbund­system gedämmt ist, solltet ihr aber auf ausreichend Abstand zur Hauswand achten.

Materialien für die Außenküche

Kunststoffe die wasserresistent und UV-beständig sind, eignen sich sehr gut. Die sind dazu auch noch pflegeleicht, robust und vor allem preiswert. Edelstahl ist auch eine gute Wahl, aber schnell teuer. Außerdem solltet ihr das regelmäßig pflegen. Ähnliches gilt für Hölzer. Wobei diese natürlich sehr schick aussehen. Wir empfehlen witterungsbeständige heimische Arten wie zum Beispiel Lärche, Robinie oder Douglasie. Für die Arbeitsplatten ist Naturstein auch eine schöne Lösung.

Außenküche auf Rädern

Noch flexibler seid ihr, wenn eure Küchenelemente oder Grills auf Räder setzt. Es gibt spezielle Grillwagen, Spülmobile oder Outdoor- Kitchen mit Rädern. Die sind schnell auf- und abgebaut. Ihr könnt damit auch mit der Sonne wandern bzw mit dem Schatten. Im Winter ist die Küche schnell in der Garage verstaut.

Garden Kitchen - wir wünschen euch viel Spaß damit!

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Florian
Artikel von Florian

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