5 Mythen im Gartenbeet

Um das Thema Garten kursieren einige Mythen – doch es wären keine Mythen, wenn sie alle zu einem grünen Daumen verhelfen würden.

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8.30.2021

Um das Thema Garten kursieren einige Mythen – doch es wären keine Mythen, wenn sie alle zu einem grünen Daumen verhelfen würden. 

Welche fünf Mythen wir besonders häufig hören, und was an ihnen dran ist, verraten wir euch hier. 



  1. Lieber zu viel, als zu wenig gießen

Richtig gießen muss gelernt sein. Denn entgegen der Devise «Viel hilft viel» kann dies für einige eurer Gartenpflanzen sehr schädlich sein. 

Zu häufiges Wässern führt zu Staunässe, was meist zu einem Wurzelfäule führt.

Informiert euch daher vorab, wie viel Wasser eure Pflanzen benötigen und vertragen, damit ihr lange Freude an deren Pracht haben werdet.

 

  1. Bier gegen Schnecken

Wer kann einem schönen, prickelnden Bier schon widerstehen? Richtig! Selbst Schädlinge schätzen das Gebräu und lassen sich vom Geruch anlocken. 

Diese Vorliebe könnt ihr euch wunderbar zu Nutzen machen, indem ihr Bierfallen so platziert, dass Schädlinge wie Nacktschnecken von den gefährdeten Beeten weggelockt werden.


  1. Bienen lieben alle Blüten

Bienen zählen im Garten und unserer Natur zu den wichtigsten aller Nützlinge. Wollt ihr diesen und anderen bestäubende Insekten eine Freude machen, solltet ihr insektenfreundliche Pflanzen im Garten und Balkon anbauen. Denn unseren fleißigen Bienchen sind durchaus wählerisch.

Kräuter wie Lavendel, Salbei oder Melisse, sowie Zierpflanzen wie Zinnien und Kornblume bieten ein perfektes Blütenbuffet.


  1. Pflanzen gut zureden

«Braves Pflänzchen, schönes Blümchen»… Klingt bescheuert – hilft aber tatsächlich. Durch das Zureden werden Schallwellen produziert, welche das Wachstum der Pflanzen fördern können. Auch stoßen wir CO2 aus, dass die Pflanzen zur Fotosynthese nutzen können. 

Doch keine Sorge – auf die eigentlichen Worte kommt es den Pflanzen nicht darauf an. Daher könnt ihr diese auch mal als Frustablasser verwenden!


  1. «Die kalte Sophie macht alle hie»

Eine alte Bauernregel, die wir durchaus ernst nehmen sollten. Zwischen dem 11. Bis 15. Mai kommt es oft zu einem Kälteeinbruch und nächtlichem Frost, den sogenannten Eisheiligen. Da Jungpflanzen, Keimlinge und kälteempfindliche Pflanzen Schaden in dieser Zeit nehmen könnten, raten wir euch, diese erst nach dem 15. Mai ins Freie umzusiedeln.


Kennt ihr noch weitere Mythen rund um den Garten? Wir freuen uns über eure Kommentare!


Clara
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