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5 „Profi“- Tipps zum Wand streichen

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Wand streichen kein Problem!

Dachte  ich bisher! Ein dicker Pinsel, eine Walze, ein Eimer Farbe und los…..IMG_2210

Bis eine meiner Freundinnen vor kurzem die Idee hatte ihrer Wohnung neu zu gestalten und eine Wand streichen wollte. Wir tobten uns am Ende übrigens an der ganzen Wohnung aus.

Ich weiß jetzt aus Erfahrung 😉 was man beachten muss beim Wände streichen, damit das Ergebnis gut ist, die Farbe schön gleichmäßig hält, und ich werde demnächst auch mal mit einer Wand bei mir loslegen. 

Bei uns galt wie ihr seht auf jeden Fall  das Motto:

„SELBST IST DIE FRAU“.

Meine Freundin wusste zwar schon viel, doch wir haben uns im Baumarkt, beim Einkauf, auch noch weiter gut informiert und vom Fachmann beraten lassen. So dass, das Wand streichen zum Kinderspiel wird. War es dann auch nicht ganz aber wir hatten eine Menge Spaß. Den werdet ihr ebenfalls haben, wenn ihr folgende 5 Tipps beachtet die ich euch geben kann falls ihr eine Wand streichen wollt.

Folgende Materialien solltest du zum Wand streichen besorgen
  1. Rollen für die großen Flächen wie Wände, flache Pinsel für die Ecken und Kanten, ein runder Pinsel für kleinere Ecken, Kanten und Details.
  2. Die Farbroller sollten einen dicken flaumigen Flor haben (Lammfell), um viel Farbe aufnehmen zu können. Damit schafft man es die Farbe ohne Tropfen auf den Boden an die Wand zu bringen.
  3. Bei glatten Oberflächen sollte man eine Rolle mit kürzerem Flor nehmen, für strukturierte Oberflächen, wie eine Raufasertapete, eher eine mit langem Flor.
  4. Nicht vergessen Malerflies, Klebeband und Abdeckfolie! Das ist notwendig zum Schutz von Boden, Türen, Fensterrahmen und was es sonst in einem Zimmer so noch gibt das keine Farbe abbekommen sollte.
  5. Farbe! Für Räume verwendet man Dispersionsfarbe.
  6. Spachtelmasse und Spachtel für Löcher und Rissen in den Wänden.
Die Farbe

Nicht nur der Farbton und dessen Wirkung ist wichtig für gutes Gelingen, sondern auch die Farbqualität.

Die Qualität der Farbe hängt von den verwendeten Rohstoffen ab. Das macht natürlich dann auch Preisunterschiede aus. Das Deckvermögen ist dabei ein Faktor. Das wird nach DIN in 4 Klassen unterteilt. Die höchste Deckkraft hat Klasse 1.

Es geht los!shutterstock_154039799
  1. Testen ob der neue Anstrich auf der alten Oberfläche halten wird. Dazu mit feuchten Fingern über die Oberfläche streichen. Bleibt Farbe an den Fingern hängen muss die Oberfläche vorbehandelt werden. Entweder der alte Anstrich muss runter oder entsprechend behandelt werden. Am besten im Baumarkt nach dem richtigen Material fragen bei meiner Freundin war keine Vorbehandlung notwendig.
  2. Steckdosen und Lichtschalter, oder was sonst noch keine Farbe abbekommen soll, ausbauen.  Wenn das nicht möglich ist mit dem Klebeband abkleben. Das werde ich machen. 😉
  3. Alle Flächen und Ecken oder Verzierungen wie Fensterrahmen, Griffe, Türrahmen usw. mit Abdeckfolie bedecken und den Boden mit Malerflies schützen.
  4. Die Farbe vorsichtshalber trotz der Abdeckung des Bodens auf einer alten Zeitung abstellen und aufmachen.
  5. WICHTIG: Vor dem Streichen die Farbe UMRÜHREN.

Jetzt kann´s losgehen! Im Internet gibt es übrigens entsprechende Videos die das Streichen sehr schön erkären.

Das Handwerkszeug pflegen

Sicher, dass nichts mehr gebraucht wird?

Dann alles so lange ausgewaschen,  bis das Wasser wirklich klar ist.

Die Pinsel zum trocknen aufhängen.

Die Farbbehältnisse gut und dicht verschließen damit nichts austrocknen kann und im Kühlen aufbewahren.

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2 Comments

  1. […] Juli 2016 Zu Gast bei […]

  2. […] Da kam ich Beispielsweise eines Tages von der Schule nach Hause hungrig und durstig und fand die Küche komplett ausgeräumt vor und Mama im Farbrausch. Zu Essen gab es in solchen Fällen eben Pizza oder […]