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Wie sinnvoll ist Keimfrei putzen mit Kind und Hund

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Meine kleine Nichte und mein Zwergschnauzer teilen sich momentan den Fußboden und um die Kleine vor Infektionen zu schützen, so dachte ich mir, da sollte man sicher keimfrei putzen.

Die beiden sind gleich alt 😉 voll süß, beide im Januar 2017 geboren.

Der Schnauzer ist noch sehr neugierig und dreht jedes Blatt beim Herbstspaziergang und was so an seinen Pfoten hängt ist sicher besser man denkt auch nicht darüber nach. Sicherlich ist da viel “Schmutz und Dreck”  dabei ,der für die Kleine gefährlich werden kann.

Meine Recherche zum keimfrei putzen ergab dann, was die Nichte und den Hund betrifft, dass es reicht den Boden einfach ordentlich zu wischen.

2 die sich ganz schön nahe kommen…..

Die Händchen waschen ist da auch ganz wichtig.

Achtung: Putzmittel können auch gefährlich werden. Hunde lecken es von den Pfoten und kleine Kinder stecken die Finger in den Mund und sind davor fröhlich auf allen Vieren durch die Wohnung gekrabbelt.

Keimfrei putzen ist hauptsächlich in der Küche wichtig

Egal ob mit oder ohne Kind. Deshalb solltest du schon beim Planen der Küche auf leicht zu reinigende Oberflächen achten.

Die Gefahr an einem Keim zu erkranken ist nämlich im Nahrungsmittelbereich viel größer, als die Gefahr durch von Tieren eingeschleppte. Die Keime um die es da geht haben Namen wie Yersinien, Campylobacter, Listerien oder die uns eher bekannteren Salmonellen.

Größte Gefahrenherde

Kühlschrank, Schneidebretter, Messer, Arbeitsplatte, Tauwasser, Verpackungsmaterial, Hände.

Ansteckungsmöglichkeit: halb gegartes Hühnerfleisch, oder auch Lebensmittel die in Kontakt mit rohem Hühnerfleisch waren. Auch Schweine und Rinder, Rohmilch und Rohmilchprodukte können damit behaftet sein.

Es dauert zwischen 2 und 5 Tage bis sich eine Infektion bemerkbar macht. Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, leichtes Fieber können, ebenso wie Muskelschmerzen, dabei vorkommen. Es dauert 2 bis 4 Wochen dann ist der Erreger wieder verschwunden. In der Zeit können sich allerdings leider andere mit dem Campylobacter infizieren.

Ansteckungsgefahren: fäkal verunreinigte Lebensmittel, Hühnchenfleisch, Hackfleisch, Schweinefleisch, Rohwurstsorten wie Salami und Mett aber auch Fische, Krebse, Weichtiere und sogar Gemüse wie Paprika, Tomaten und Salat und vor allem Sprossen. Rohe Eier können ebenfalls Salmonellenträger sein und daraus hergestellte Produkte, wie Mayonnaise, Tiramisu und Zabaione. Hier können sich die Keime sogar auf der Eierschale tummeln. Salmonellen vermehren sich übrigens schnell wenn es warm ist. Plötzliche Übelkeit und Durchfall, Erbrechen und Kopfschmerzen können Anzeichen sein einer Salmonellenvergiftung sein.

Bis sich Salmonellen bemerkbar machen können zwischen 5 Stunden und 3 Tagen liegen.

Die Yersinien können auch über rohes Schweinefleisch, Milchprodukte und sogar das Trinkwassser übertragen werden. Sogar im Kühlschrank überleben sie gut.

Auf den Punkt gebracht: Du solltest deinen Kühlschrank ab und zu “keimfrei putzen”. Dazu solltest du mehrmals im Jahr heißes Essigwasser dazu nehmen und den Kühlschrank damit auswischen.

Außerdem nie offene Lebensmittel im Kühlschrank stehen lassen.

5 Tipps um Infektionen zu vermeiden

  1. Spülschwämme und Tücher bei 60 Grad Celsius waschen. Am besten täglich wechseln. Die Hände vor dem Kontakt mit Lebensmitteln waschen. Mit angenehmer Temperatur natürlich 😉 und Seife, danach gut abtrocknen.
  2. Für Speisen in denen rohe Eier enthalten sind, nur ganz frische Eier und unbeschädigte eier vewenden. Das fertige Produkt dann schnell kühlen und auch schnell verzehren.
  3. Salmonellen lieben ca. 20 Grad Celsius. Wenn die Gefahr besteht, dass der Einkauf 20 Grad ausgesetzt sein könnte, sollest du am besten eine Kühltasche mitnehmen zum Shoppen.
  4. Blattsalate waschen! Essig vernichtet Keime übrigens. Obst, Gemüse und Kräuter unter fließendem Wasser waschen, Äpfel und Gurken mit warmem Wasser wachen und mit einem Tuch dann noch abtrocknen.
  5. 2 Minuten auf 70 Grad erhitzt überleben die meisten Keime nicht.

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