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Bodenbelag Parkett für gesundes Wohnen

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Parkett ja oder nein? Oder ist ein Fußboden aus Parkett vielleicht zu empfindlich? Natürlich ist er mit hohen spitzen Absätzen schnell zerstört: Erfahrungswissen!! 😉

Parkett richtig abschleifen

Aber er lässt sich sehr gut abschleifen. Wer das selbst tun will braucht dazu eine Bandschleifmaschine. Je älter der Boden ist und umso unebener umso größer sollte die Körnung des Schleifpapiers dazu sein.

Allgemein wird empfohlen mit den Stärken 24 bis 36 den Lack abzuschleifen, danach mit Körnung 60 den Boden ebnen. Für den Feinschliff mit der Körnung 100 oder 120 eine schöne, glatte Oberfläche schaffen.

Am besten aber  man befragt dazu einen Fachmann, den Tischler, der mit dem Boden Erfahrung hat.

Darum ist Parkett, als Naturprodukt, eine gute Wahl

Die meisten Menschen sind sich ja mittlerweile im Klaren darüber, dass die Wohnbedingungen ziemlich shutterstock_100878775starken Einfluss auf die  Gesundheit haben.

Gerade der Bodenbelag spielt dabei natürlich, aufgrund seiner großen Fläche allein schon, eine große Rolle.

Der Echtholzbodenbelag sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima, Holz nimmt ja die Feuchtigkeit der Raumluft auf und gibt sie auch wieder ab.

Für Allergiker: Parkett ist leicht zu reinigen und Hausstaubmilben haben keine Chance.

Schadstoffe im Parkett

Klebstoffe, die zum Einsatz kommen, und bei so großen Flächen  natürlich mächtig massig und die eventuelle Schadstoffe im Raumshutterstock_145847126 oder dem ganzen Haus verbreiten könnten, müssen selbstverständlich die Anforderungen des allgemein bekannten Umweltzeichens “Blauer Engel” erfüllen.

Alle verwendeten Produkte, die zur Verklebung beim Verlegen von Parkett genutzt werden, müssen Lösemittelfrei sein. Das ist auch für den Handwerker, der den Boden verlegt sehr wichtig, und wird daher streng kontrolliert.

Das bedeutet die Kleber sind unbedenklich für alle Bewohner des Hauses oder auch der Wohnung, Zu denen zählen natürlich auch die heiß geliebten Haustiere, die sich ja meistens in Bodennähe aufhalten.

Ein anderer Vorteil, der nicht unerheblich sein kann, wenn ein Bodenbelag neu gemacht werden soll, ist die Schalldämmung. Bei einem fest verklebten Parkett werden die Schallwellen der Tritte und Geräusche in den Untergrund geleitet und nicht in den Raum reflektiert.

Eine interessante Variante zum üblich bekannten Vollholz-Parkett, der in verschiedenen Varianten, Mustern verlegt werden shutterstock_48053548kann, ist der 2-Schicht-Parkett.

Der Vorteil zum Beispiel gegenüber Dielen aus Massivholz, die zurzeit auch im Trend liegen:

Der Boden verformt sich  nicht egal welches Raumklima herrscht. 2-Schicht-Parkett ist wie der Name schon verrät aus zwei übereinanderliegenden Schichten aufgebaut.

Der obere Fläche ist aus Edelholz unter der sich die sogenannte Trägerschicht befindet. Die Trägerschicht gibt dem Boden die Stabilität. Verklebt wird ebenfalls vollflächig und ist für Fußbodenheizung geeignet.

Diesen tollen Boden gibt es auch in verschienen Hölzern wie Eiche, Ahorn oder Walnuss und in unterschiedlichen Varianten je nach Wunsch des Bauherren mit vielen oder weniger Ästen, ruhiger oder lebhafter Maserung und anderen Möglichkeiten. Zurzeit boomt übrigens Bambus.

Bambus der Bodenbelag der Zukunft

Schneidebretter für die Küche aus Bambus gibt es schon länger. Nun entsteht gerade ein Run auf den Bodenbelag Bambus. Wir haben seit einigen Jahren schon einen Unterschrank auf der Terrasse stehen für unseren Grill aus diesem Hartholzgesträuch. Schade, 😉 dass der Boden der Terrasse vor 3 Jahren erst erneuert wurde. Liebend gerne würden wir jetzt Terrassendielen aus Bambus verlegen. Das nächste Mal dann…..

Bambus ist hart und widerstandsfähig und gilt als ökologisch so gut wie unbedenklich. Bambus ist ein nachwachsender Rohstoff. Für den Außenbereich werden Dielen angeboten aus einem Werkstoff namens BPC hergestellt wird (Bambusmasse plus Recyclinggranulat).

Bambus wächst nach

Bambus kann täglich bis zu 30 cm wachsen. Kahlschlag gibt es daher kaum. Vor allem die Chinesen shutterstock_191456405verarbeiten Bambus weiter. Für die Terrassendielen wird er fein gesmahlen und dannmit wiederverwendetem Kunststoff vermischt (BPC) . Anspruchsvollere Kunden wählen allerdings keine Holznachbildungen. Sie möchten Natur pur.

Für Parkett im Innenbereich wird er auch aufgespalten in Stäbe,gekocht, verpresst, sodass sich am Ende die typischen Knoten wieder zeigen.

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3 Comments

  1. nicole
    27. November 2014 at 22:35 — Antworten

    kann man dieses 2-schicht-parkett auch in ein paar jahren wieder schleifen, wie “normales” parkett? wie dick ist die deckschicht? an und für sich ist ja bei parkett mindestens 4 mm, oder? (bsp: http://www.rudda.at/de/parkett/parkett/handgehobelte-dielen/antique-strapazdiele/)

  2. […] August 2016 Allgemeine news home & […]

  3. […] an. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt was Farben und Verlegemuster betrifft. Auch die Oberflächenbehandlung, matt, glänzend, geölt……kann nach unterschiedlichsten persönlichen Vorlieben […]

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